Anders lesen heißt nicht, weniger verstehen
Wenn Buchstaben tanzen
Wenn Buchstaben tanzen
Mit diesem Buch hat sie sich einen Traum erfüllt: Eine eigene Geschichte schreiben, in der sie zeigen kann, wie es sich anfühlt, mit Legasthenie zu leben. Nicht perfekt. Aber echt. Lena schreibt mit ehrlicher Sprache, klaren Gedanken und dem Mut, sich selbst zu zeigen – auch in ihren Unsicherheiten. Sie möchte anderen Jugendlichen mit LRS und Legasthenie Hoffnung geben und denen, die sie begleiten, ein Stück Verständnis.
2010 geboren, zog sie im Alter von einem Jahr mit der Familie in die Nähe von Köln, wo sie aktuell das Gymnasium besucht. Sie schrieb dieses Buch als sie zwischen 14 und 15 Jahre alt war. Schon früh stellte sich heraus, dass sie eine Lese-Rechtschreibstörung (LRS) hat. Obwohl sie in der Rechtschreibung gut war, wurde ihr eine Lesestörung diagnostiziert. Mit diesem Umstand war der Schulalltag oft schwer gemacht.
Nicht betroffen? Vielleicht doch. Weil du wichtig bist. An dich, liebe Leserin, lieber Leser, dieses Buch habe ich geschrieben, weil ich weiß, wie schwer es ist, manchmal mit einer Lese-Rechtschreibstörung durch den Schulalltag – oder einfach durch den Alltag – zu gehen. Ich weiß, wie sich Zweifel anfühlen. Wie es ist, sich manchmal allein oder unverstanden zu fühlen.
Aber, du bist nicht allein.
Es gibt viele Kinder und Jugendliche wie dich – mit ähnlichen Gedanken, ähnlichen Herausforderungen und auch mit ganz eigenen Stärken. Und wenn du eine Freundin, einen Freund oder ein Teil der Familie von jemandem bist, der LRS hat: Dieses Buch kann dir helfen, zu verstehen. Nicht alles – aber vielleicht ein kleines bisschen mehr. Ich wünsche dir beim Lesen ehrliche Momente, neue Perspektiven und das gute Gefühl, gesehen zu werden.
Als ich mit diesem Buch begonnen habe, wusste ich nicht, wohin es führen würde.
Ich wollte einfach aufschreiben, wie es ist, mit Legasthenie zu leben – wie es sich anfühlt, in einer Welt klarzukommen, in der Buchstaben oft schneller sind als man selbst.
Dieses Buch ist nicht perfekt. Aber es ist ehrlich. Es ist entstanden aus echten Erfahrungen, echten Gedanken – und echtem Mut. Ich habe gelernt, dass es hilft, sich zu zeigen.
Dass man nicht laut sein muss, um gehört zu werden. Und dass man nicht allein ist – auch wenn es sich manchmal so anfühlt.
Ich hoffe, dieses Buch gibt etwas zurück:
Verständnis. Mut. Nähe.
Sehr gut geschrieben und super erklärt...das Leben auch mal aus anderer Sicht zu verstehen ..sehr empfehlenswert!
Von Diagnose und Zweifel zu Stimme, Sichtbarkeit und „Du bist nicht allein" - ein Mutmacher für Betroffene und ein Perspektivwechsel für Außenstehende.
Leseempfehlung für Betroffene, Angehörige und vor allem Lehrer. E-Book auch bereits erhältlich.
Von Diagnose und Zweifel zu Stimme, Sichtbarkeit und „Du bist nicht allein" - ein Mutmacher für Betroffene und ein Perspektivwechsel für Außenstehende. Leseempfehlung für Betroffene, Angehörige und besonders Lehrer! Auch als e-Book erhältlich.